Sydow, wie es früher einmal aussah, anhand historischer
Ansichtskarten und einige aktuelle Fotos aus dem Jahr 2000 geben einen
ersten Eindruck von der Gemeinde. Sydow war die südlichste Gemeinde des Kreises
Schlawe, grenzte an die Kreise Bublitz und Rummelsburg. Im Osten bildete der
Große Papenzinsee teilweise die Kreisgrenze zum Kreis
Rummelsburg. Bekannt ist die Gegend durch die vielfachen Veröffentlichungen des
Lehrers Kohlhoff, der vor allem das eiszeitliche Sydower Hochland erwanderte, die Geologie, Fauna und Flora
beschrieb. Der nahe gelegene Steinberg war einer der höchsten Erhebungen des
Baltischen Höhenrückens.
Vor der Kirche, unmittelbar an der Straße gelegen, befindet sich das alte Denkmal zu Ehren der Gefallenen
des 1. Weltkrieges aus Sydow. Es wurde 1921 eingeweiht. Nach 1945 und bis jetzt
fristet es ein trauriges Dasein. 66 Jahre nach dem Ende des Krieges besteht
vielleicht die Hoffnung, daß es seine ursprüngliche Gestalt bald wieder
erhalten könnte. Mehr über das Denkmal, die Einweihungsfeier am 28. August 1921
und eine Auflistung aller Namen der Gefallenen Sydower
kann der interessierte Leser auf einer extra Seite erfahren.
Im Herbst 2000 wurde an der Sydower Fachwerkkirche eine Gedenktafel für die verstorbenen deutschen Sydower eingeweiht, sie ist in zwei Sprachen angefertigt worden und wurde vom damaligen Pfarrer eingeweiht.
Mehr Informationen zu Sydow findet man auf den Seiten von Margret Ott. Die dortigen Hinweise und die Informationen zu Sydow auf der Pollnow-Seite ergänzen sich in idealer Weise.
Heute gehört das Dorf Sydow zur (Groß)-Gemeinde Pollnow und liegt wie Pollnow selbst auch seit dem 1.1.1999 im Kreis Köslin und in der Wojewodschaft Westpommern (Stettin).
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Erstellt
von Jürgen Lux. Letzte Aktualisierung 17.09.2011